Narkoseformen


Wir möchten Sie hier über die Narkoseformen informieren, die wir bei uns durchführen. Selbstverständlich ersetzen sie nicht das persönliche Gespräch, welches wir vor Ihrer geplanten Operation mit Ihnen führen werden. Für dieses Gespräch sollten Sie zeithnah einen Termin ausmachen, so dass wir Sie in aller Ruhe über Ihre Narkose aufklären und all Ihre Fragen beantworten können.


Der Ablauf einer Narkose ist bei uns immer ähnlich:


  • Mindestens 6 Stunden vor der geplanten Narkose sollten Sie nichts mehr essen und vier Stunden vorher nichts mehr trinken.
    Etwa 1 Stunde vor Narkosebeginn erhalten Sie eine Beruhigungstablette.
  • Zur unmittelbaren Vorbereitung werden im Vorraum des Operationssaals die Überwachungsgeräte (EKG, Blutdruckmessung, Sauerstoffmessung) angeschlossen. Unter örtlicher Betäubung wird ein venöser Zugang (=kleine Plastikkanüle) in eine Handrückenvene eingelegt. Über diese wird eine Infusion (= Tropf) verabreicht.
  • Dann wird die Narkoseform durchgeführt, die zuvor mit Ihnen besprochen wurde.
    Von nun an werden Sie von ihrem/ihrer Narkosearzt(ärztin) ununterbrochen überwacht und betreut.
  • Nach der Operation werden Sie dann zur weiteren Überwachung und Betreuung in den Aufwachraum verlegt. Hier ist ständig eine erfahrene Anästhesiepflegekraft (Narkoseschwester/pfleger) anwesend, die die Überwachung fortsetzt und nach Anweisung bei Bedarf Schmerzmittel verabreicht. Häufig darf hier bereits der erste Tee getrunken werden.
  • Mit der Verlegung aus dem Aufwachraum auf die Station (meist nach etwa 30 Minuten) endet die unmittelbare Zuständigkeit der Mitarbeiter unserer Anästhesiepraxis. Für die ärztliche Betreuung ist jetzt der operierende Arzt wieder allein verantwortlich. Ausnahmen stellen bestimmte Formen der Schmerztherapie dar.

Bei allen Fragen und Problemen nach einer Narkose stehen wir selbstverständlich kurzfristig zur Verfügung.

Häufig gestellt Fragen zum Ablauf finden Sie hier beantwortet.